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Die Kaiserlichen und das Derby zu Aachen, Tivoli Eissporthalle, Donnerstag, 24.03.2011., 21.30h. Die (verbliebenen) Kölner trafen um kurz nach neun auf gut gelaunte und scheinbar auch gut motivierte Aachener Teufelsenten in der Kabine der einzig wahren Heimmannschaft. Das Erstaunlichste bereits an dieser Stelle: sogar die Abteilungen Belgien, Herzogenrath und Tor waren frühzeitig vor Ort. Luja! Diese Begebenheit führte dazu, dass bereits vor Spielbeginn die teuflische Aufstellung durch den Käpt'n angesagt werden konnte:
Foreward Line 1 (v.l.n.r): Freddi Sascha Khalid
Foreward Line 2 (v.l.n.r): Björn Thomas B. Michael S.
Foreward Line 3 (v.l.n.r): Daniel Thomas R. Dirk
Defense Line 1 (v.l.n.r): Jens Ralf
Defense Line 2 (v.l.n.r): Michael L. Andy
Goooooooooooooooal (v.l.n.r.n.l): Harry

Nach dem ersten Bully wurde schnell deutlich: hier begegnen sich zwei Teams auf Augenhöhe! Das Spiel von Beginn an intensiv, mit vielleicht mehr Puckbesitz für Kaiserlichen doch vermeindlich mehr Druck von den Teuflischen, so zumindest die ersten zehn Minuten. Dann ein wasesimeishockeyjanichtgibt Eigentor durch Harrys Beine - 0:1. Die Moral stimmte zu diesem Zeitpunkt noch, der Wille auch: die mit luxuriösen 13 Feldspielern ausgestatteten DevilDucks leisteten sich einen längeren Wechsel der "dritten" Reihe ("lass die mal drauf - da geht was!"), was sich promt auszahlte: Tooooooooor durch Daniel zum 1:1, ebenfalls getunnelt (Rache?).
Was danach folgte, fällt eher unter das Kapitel "Naja, wir sind ja auch nicht mehr die Jüngsten", Untertitel "Hallo? Es ist Donnerstag Abend - da strenge ich mich doch nicht an!". 1:2; 1:3; 1:4 unter großem Gejohle von der Nachbarbank, deren Spieler bzw. Mannschaft - auch zu diesem Zeitpunkt - nicht besser, aber einfach präsenter war und damit auch logisch und zurecht führte (nur ein Tor zu hoch, wäre das Spiel hier vorbei gewesen - zumal das ein-oder-andere Geschenk noch darunter zu finden war).
In jeder Drittelpause jeweils eine ruhige Ansprache durch den Spielführer mit immer derselben Aussage: Mehr Biss, mehr Präsenz, mehr Wille. Kein Rumdaddeln, kinderliches Zweikampfverhalten und Show-Gepose. Wirkung: Zweites Drittel #*+~$$& - also unter aller Sau (hier auch o. g. Gegentore), aaaaber Drittes Drittel: Freddi 2:4, Jubel. Ralf mit mit einem Schlenzer von der blauen Linie in den Winkel oben rechts. 3:4. Jubel. HOFFNUNG.


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